Eintrag 5776. Dezember 1852 Ein Schreiben des JagdpächtersLoerickvom 22. November c.wird vorgelesen, wornach
derselbe mit der ihm zuerkann-
ten Jagdpacht-Entschädigung für erlittene Jagdbeeinträch-
tigung durch den Eisenbahnbau im Betrage von 8 Thl jährlich
sich nicht zufrieden gibt, indem diese Entschädigung nicht
verhältnißmäßig erscheine....
Eintrag 5786. Dezember 1852 Es wird hiernach eine Mittheilung des Herrn Heinrich Thywissen vorgelesen, welchergemäß
derselbe vom 12. November des Jahres an als
Gemeindeverordneter ausscheidet.
Da der p Thywissen seit länger als drei Jahre eine unbe-
soldete Stelle in der Gemeindeverwaltung wahrgenommen
hat, so ist gegen diesen Austritt mit Rücksicht auf
den §. 137 der Gemeindeordnung Nichts zu erinnern. Als Wahlvorstand für die anzuberaumende
Neuwahl
wurden die Gemeindeverordneten Klötzer und Lindenzu Beisitzern und die Gemeindeverordenten
Dünbier & Werhahnzu deren Stellvertretern gewählt. a. u. s....
Eintrag 5796. Dezember 1852 Nach vernommenen ReferatenReferate der Commission über die
Anträge der beiden GerberF. Kaumanns und A. Schmitz,
dahin gehend, denselben gestatten zu wollen, daß sie den vom
Oberthor nach ihren Gerbereien führenden Weg an den
Monaten Juli und August ausnahmsweise behufs
Ausladen von Eichenrinde oder Loh, mit Fuhren benutzen,
beschließt Gemeinderath, diese Erlaubniß unter Vorbe-
halt der Wiederaufkündigung und näheren mit Zu-
ziehung der Commission für städtisches Eigenthum festzu-
stellenden Bedingungen zu ertheilen. a. u. s....
Eintrag 5806. Dezember 1852 Auf den Vorschlag der betreffenden Commission genehmigt
Gemeinderath, daß den Bewohnern von Nixhütte und der anschie-
ßenden Gehöfe, die der Stadt von der Aachen-Münchener Feuer-Versicherungs-Gesellschaft
geschenkte Feuerspritze nebst
den dazu gehörigen Schläuchen zu deren Verfügung
gestellt und zu dem Ende in einem geeigneten
Lokale der Nixhütte aufbewahrt werde. Darüber,
wie die spezielle Aufsicht über die Spritze einzurichten,
wolle die Verwaltung die nähere Anordnung treffen.
a. u. s....