Band 49  : Seite 130

  • Eintrag 26621. Juli 1851 Ein Antwortschreiben der Herren Thomas & Veithenvom 15. Juli c. wird vorgelesen, wor- nach dieselben unter den vom Gemeinderath beschloßenen Bedingungen auf die ertheilte Erlaubniß zur Anlage eines Weges von der Chaussee vor dem Rheinthorenach der Erftverzichten zu müssen glauben. Jedoch sind dieselben bereit, unter Andern die fragliche, unverpachtete Stelle am Ende der Holzlager- plätze nach ihrem Gutdünken zu einem Wege ebenen, und denselben später, wann sie ihn grade benutzen wollen, nöthigenfalls in soweit sie es für zweckmäßig finden, in Stand setzen zu lassen. Die Prüfung dieses Antrages wurde der Commission für städtisches Eigenthum über- wiesen. a. u. s....
  • Eintrag 26721. Juli 1851 Nach Vernehmung des Referats der betr. Commission über den Antrag des KaufmannesPeter Reinartzauf Veräußerung einiger Grundstücke auf der Wiese zum Ziegeln sowie nach Einsicht eines nähern Schrei- bens des p Reinartz, wornach derselbe sich nicht veran- laßt sieht, im Voraus ein Gebot zu machen, beschließt Gemeinderath, den angeregten Verkauf nicht vornehmen zu lassen. a. u. s....
  • Eintrag 26821. Juli 1851 Durch Eingabe vom 15. Juli c. beantragt der Polizei- Commissair, daß der verkrüppelte, und unauf- hörlich dem Nervenziehen ausgesetzte Theodor Kesselvon hier, dessen Eltern in Dürftigkeit leben und nicht in der Lage sind, diesen ihren unglücklichen Sohn unter gehöriger Pflege und Aufsicht zu halten, in das Bürgerhospital aufgenommen werden möge. In Erwägung, daß der Zustand des p Kessel dessen stete Beaufsichtigung nöthig macht, daß es aber vor allen Dingen nöthig erscheint, denselben von der Straße fern zu halten, resp. auf passende Weise unterzubringen, in fernerer Erwägung, daß die Eltern desselben dürf- tig und nicht im Stande sind, für seine Unterbringung und Verpflegung zu sorgen, faßt Gemeinderath den Beschluß, den verkrüppelten Theodor Kessel permanent in das Bürgerhospital aufnehmen zu lassen. a. u. s....