Band 49  : Seite 212

  • Eintrag 4358. April 1852 Auf das Gesuch der Erben Jodocus Kellerum Entbindung von der Pacht zweier noch bis zum Herbste verpachteten Wiesenparzellen am Hammfeldbrückchen, bemerkte Gemein- derath, wie diesem Ansinnen nur in soweit entsprochen werden könne, als Erben Keller für die bei der pro 1852 vorzunehmenden Wiederverpachtung der Grasnutzung sich er- gebende Differenz verantwortlich bleiben. a. u. s....
  • Eintrag 4368. April 1852 Es wurde dem Gemeinderath von einer Mittheilung des GemeindevorstehersZimmermannvon Grim- linghausen die Anlage einer gemeinschaftlichen Fußbrücke über die Erft daselbst betr., Kennt- niß gegeben, wornach die dasige Gemeindever- tretung in Erwiederung auf den diesseitigen Gemeinderathsbeschluß vom 14. Februar c. die Erklä- rung abgegeben, daß die im Anschlage vorgesehene Erdanschüttung nicht die Herstellung eines Weges im Gebiete der Gemeinde Grimlinghausen sondern die Grundanfüllung des Flußbettes betreffe, daher auch Neuß die Hälfte der 32 Thl 22 Sgr 6 Pf betragenden Kosten mittragen müsse, und daß die Verpflichtung der Gemeinde Neuß zur Betheiligung an der künftigen Unter- haltung schon durch Königl. Regierungmittelst Verfügung vom 30. Januar 1850 I III N° 382 ausgesprochen sei. Gemeinderath erklärte, wie eine Verpflich- tung der Gemeinde Neuss zum Bau resp. event. zur Unterhaltung der Brücke nicht bestehen könne, indem für Neuss weder eine Nothwendigkeit noch ein besonderes Interesse für die Brückenanlage vorliege, und es glaubte der- selbe daher in der Vorlage des Gemeindevorstehersvon Grimlinghausen keine Veranlassung zu finden, von seinem Beschlusse vom 14. Februar d. J. abzugehen. a. u s....