Band 49  : Seite 221

  • Eintrag 45524. Mai 1852 Auf ein Gesuch des KaufmannesJos. Huppertzum Überlassung des Überrestes der ehemaligen städtischen Maikammeran der Erft gegen einen Kaufpreis von 100 Thl sowie um Gestattung eines Fuhrweges aus seinem Garten zur Erft ebenfalls gegen eine Entschädigung von 100 Thlr, bemerkte Gemeinderath, wie diesem Antrage nicht entsprochen werden könne, da in unmittelbarer Nähe des fraglichenTerrains die projectirte Zweigbahnvom Bahnhofebis zum Erft-Canale zu liegen kommen werde, und es aus diesem Grunde nicht anräthlich erscheine, dort städtisches Eigenthum zu veräußern. a. u. s....
  • Eintrag 45624. Mai 1852 Nachdem der Pächter des Grases auf dem linksseitigenlinkseitigenErftufer vom Ende der Holzlagerplätzebis an das soge- nannte Gräbchen vor dem Rheinthore, MetzgerNeidhöferzum Nachtheil der Erftdossirungen das angepachtete Ufer durch Schaafe hat beschneiden lassen, beschloß Gemeinderath, dem p Neidhöfer auf Grund der Pachtbedingungen die Pachtung gleich zu kündigen. a. u. s....
  • Eintrag 45724. Mai 1852 Ein Antrag der Wittwe Arnold Marx auf Bewilli- gung einer Beihülfe aus der Stadt-Kasse zu den Kosten der Ausbildung ihrer taubstummen Tochter Christina Marx wurde abgelehnt, indem nach einem vorliegenden Referate der Armen- Verwaltung Bittstellerin als unterstützungsbedürftig nicht angesehen werden kann. a. u. s....