Band 75: Eintrag vom  23. Juli 1929 (Nr. 1015)

Eintragsübersicht (Band, Sitzung)

Transkription

 
8. Rationalisierung für die gewerbliche Berufsschule.

Stadtverordneten - Versammlung nimmt Kenntnis von dem Schreiben des DirektorMüllervom 3.7.1929. Der Beschluß des Kuratoriumsvom 20.6.1929 wird aufrechter- halten, wonach bei den Schreinern die Unter- und Mit- telklasse und bei den Elektrikern die Unter- Mittel- und Oberstufe zusammengelegt, ferner die Vorklasse (Schwachbegabte) als solche aufgelöst und die Schüler auf die allgemeinen Klassen verteilt werden.

Durch diese Maßnahme tritt eine Ersparnis von 14 Unterrichtsstunden ein, entsprechend einem Jahresbe- trag von 1960 M

Das Kuratorium ist damit einverstanden, daß das Schulgeld für freiwilligen Unterricht erhöht wird von 10 auf 16 M Jahressatz für hiesige Schüler, ergibt ein Mehr bei augenblicklich 150 Schülern von 900 " und von 15 auf 24 M Jahressatz für auswärtige Schüler, ergibt ein Mehr bei augenblicklich 38 Schülern von 342 "

Ferner ist das Kuratorium damit einverstan- den, daß folgende Etatspositionen beim freiwilligen Unterricht gestrichen werden:

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Art. 1) für Lehrmittel 200 M " 2) " Drucksachen 150 " " 5) " unvorhergesehene Ausgaben 132 " _______ durch diese Maßnahme wird erreicht, 3 684 M daß die Kosten des freiwilligen Unterrichts durch die Einnahmen gedeckt werden. Das entspricht auch dem Vorgehen anderer Städte. (bei der kaufmännischen Berufsschule erübrigt sich eine Erhöhung des Schulgeldes für freiwil- ligen Unterricht, da sich hier Einnahmen und AusgabenAusga- bereits decken).

Bei Durchführung der Gesamtänderungen ab 1.10. ent- steht für dieses Etatsjahr eine Ersparnis von 1842 M.